Wie man in Österreich öffentlich Budgetverhandlungen totschweigt!


Die Kosten – Nutzen Rechnung der Koalitionsregierung ist also aufgegangen. Totgeschwiegene Budgetverhandlungen bis nach der Wien Wahl wo alles so kam wie es Christoph Hofinger von SORA es vorhergesagt hat. Vor fünf Monaten stand der Favorite seinen Mann wie es sich für einen ‘Parteisoldaten’ aus der Kreisky Era gehört. Bei einer Wahl zu der nicht einmal jeder zweite Österreicher hinging, und sich alle Medien brav an die Parteilinie hielten war  Hofingers Vorhersagung auch eingetreten. Obwohl die Wahlkämpfe emotionalisiert haben und das Wetter ja gar so schön war. An diesem herrlichen Sommertag wählten nur 74% der unter 30 jährigen Fischer.  Das Bürgerliche Lager, erklärt Günter Ogris, also die politsche Mitte und rechtes Lager war nicht wählen. Nicht aber eininge Zeit später im Burgenland und dann Steiermark wo die aufgeklärte und gebildete Klasse sich anders verhielt. Und bei der letzten Wahl in Wien haben alle gestaunt. Wie schon zuvor in der Steiermark und weniger sichtbar im Burgenland wählten die selben Gruppen immer seltener und diffuser. Während bei drei Wahlen die Wahlbeteiligung sank stieg sie bei der letzten Wahlen. Bei erwerbstätigen jungen WienerInnen und bei jenen, deren Eltern keine Matura haben erreichte die FPÖ ihre Zugewinne. Unterdurchschnittlich war die Wahlbeteiligung unter anderem bei den bis 30jährigen und den PensionistInnenen, während Personen aus dem Gemeindebau deutlich mehr zur Wahl gingen. Mehr zu diesem Thema findest du hier:

Wiens Jugend und die Wahl 2010 –aktuelle Umfrage

SORA-Wählerstromanalysen

SORA-Hochrechnungen

Wahlanalyse Gemeinderatswahl Wien 2005

Nun ist das mit der Wahl so eine Sache. Mit Stanley Greenberg hat sich Häuptl einen bekannten amerikanischen Spinndoktor an Bord geholt der gegen Herbert Kickl in den Ring stieg. Der mediale Kampf um die minds and hearts der WiennerInnen machte aus der ÖVP ein kleines unbedeutendes Dissaster von dem am Tag danach keiner mehr spricht. Der ‘Scheriff von Notingham’ muss sich geschlagen geben. Aber der lässt sich nur von den Grünen oder Schwarzen ins Gesicht treten was den Scheriff nur nützlich sein kann. Herbert Kickl hat seine Sache wirklich gelernt. Die FPÖ hat sich alls Gewinner aller Wahlen präsentieren können ohne dabei zuviel Sand aufwirbeln zu lassen.

Und was lernt man daraus. Die Städter sind genauso blöd wie die Landler.

 

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